Wissen
Glossar: Begriffe der modernen Bibliotheks- und Schulungseinrichtung
Kurz und klar erklärt — die Begriffe, die in Ausschreibungen, Planungsgesprächen und Gremien immer wieder auftauchen. Als Hersteller seit 1990 sagen wir Ihnen, was wirklich dahintersteckt.
Was ist eine Hub-Theke?
Eine Hub-Theke (auch: höhenverstellbare Thekenanlage) ist eine Verbuchungs- oder Auskunftstheke, deren Arbeitsplätze elektromotorisch in der Höhe verstellbar sind — typischerweise von etwa 72 cm Sitz- auf über 100 cm Steharbeitshöhe, auf Knopfdruck in wenigen Sekunden. Der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ist arbeitsmedizinisch entscheidend, wenn eine Theke im Schichtbetrieb von unterschiedlich großen Mitarbeitenden genutzt wird; ein Platz lässt sich zudem rollstuhlgerecht absenken.
LENK-Gründer Jürgen Lenk entwickelte 1998 die erste elektromotorisch höhenverstellbare Thekenanlage (erste Anlage: Freie Universität Berlin) samt passendem, ebenfalls höhenverstellbarem Bücherwagen. Die Arbeitsplatte trägt meist einen kratz- und abriebfesten Mineralwerkstoff; RFID-Technik, Kassen-, Monitor- und Kabeltechnik werden unsichtbar in der Theke integriert.
Hub-Theken für Bibliotheken →
Was ist ein RFID-Rückgaberegal (SmartLW)?
Ein RFID-Rückgaberegal ist ein Möbel, in dessen Fachböden RFID-Antennen integriert sind. Legt eine Nutzerin ein zurückgegebenes Medium ins Regal, erkennt die Technik es automatisch, bucht es vom Konto zurück und stellt es sofort wieder für die Ausleihe bereit — Verbuchung findet direkt im Regal statt, ohne Personal.
SmartLW ist das RFID-Rückgaberegal von LENK: das Möbel entwickeln und fertigen wir selbst (aktuelle Generation mit Antennen im Fachboden), die eigentliche RFID-Verbuchung übernimmt die Software eines Technikpartners wie bibliotheca. „Made in Germany“ heißt hier: das Regal wird individuell auf Architektur, Farbe und Bestand abgestimmt — kein Standardmodul, das irgendwie passt.
RFID-Möbel von LENK →
Was sind versenkbare Monitore?
Versenkbare Monitore sind Schulungs- und Konferenztische, bei denen Monitor, Tastatur und Maus elektromotorisch im Tischinneren verschwinden — auf Knopfdruck in rund 10 Sekunden. So wird derselbe Raum ohne Umbau vom EDV-Schulungsraum zum aufgeräumten Konferenz- oder Besprechungsraum: ein Raum, zwei Funktionen, kein Kabelchaos. Ein zentraler Handsender fährt bei Bedarf alle Plätze gleichzeitig hoch oder runter.
LENK baut versenkbare Monitorarbeitsplätze seit 1998 — das erste Projekt war die Pathologie der Charité Berlin, wo Mikroskop-Arbeitsplätze und versenkbare Monitore denselben Raum zugleich zum Labor und zum technikfreien Vorlesungssaal machten. Seither entwickeln wir sie weiter — heute mit Monitoren von 21 bis 27 Zoll, Funk- oder Zentralsteuerung und flächenbündiger, verschließbarer Elektrifizierung. Gerade öffentliche Auftraggeber sparen so Fläche und Betriebskosten, weil ein Raum nicht mehr nur einem Zweck dient.
Schulungsräume mit versenkbarer Technik →
Was bedeutet RFID in Bibliotheken?
RFID (Radio-Frequency Identification) bezeichnet in Bibliotheken die kontaktlose Erkennung von Medien über Funk-Etiketten. Statt jeden Barcode einzeln zu scannen, erfassen Antennen mehrere Medien gleichzeitig — das ermöglicht Selbstverbuchung, automatische Rückgabe und verlängerte, teils personalunabhängige Öffnungszeiten (Stichwort Open Library). Für das Personal bedeutet das weniger Routine an der Theke und mehr Zeit für die Nutzer.
Damit RFID im Alltag zuverlässig funktioniert, muss die Technik ins Möbel — nicht daneben. LENK plant und fertigt die Möbel (Rückgaberegale, Selbstverbuchungs-Arbeitsplätze, Theken mit integrierten Antennen) und stimmt sie mit der RFID-Technik von Partnern wie bibliotheca ab. Unser Maßstab: RFID muss nicht nach Technik aussehen — nur zuverlässig funktionieren.
RFID-Möbel entdecken → · RFID-Referenzen →
Offene Frage zu einen Begriff aus dem Glossar?
Zwei Wege — beide unverbindlich. Im Gespräch klären wir in 30 Minuten,
was in Ihrem Raum geht; per E-Mail antworten wir innerhalb von 48–72 Stunden.
Erstgespräch buchen
Frage per E-Mail stellen