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Bibliothek der Dinge — ausleihen statt kaufen
Bohrmaschine, Nähmaschine, Beamer, Messgerät, Musikinstrument: Was man selten braucht, muss man nicht besitzen. Die Bibliothek der Dinge — englisch Library of Things — ist derzeit eines der am schnellsten wachsenden Angebote in öffentlichen Bibliotheken. Möbeltechnisch ist sie etwas ganz anderes als ein Buchregal.
Warum Dinge andere Möbel brauchen als Bücher
Ein Buch hat drei Maße, die sich wiederholen. Ein Sortiment aus Werkzeug, Technik und Spielgeräten hat keine. Genau daran entscheidet sich, ob das Angebot im Alltag funktioniert oder in Kisten endet.
Fächer in GerätegrößeUnterschiedlich hohe und tiefe Fächer in einer Anlage — sonst passt die Hälfte des Sortiments nicht hinein.Zum Bereich →
Schließ- & AusgabelösungenWertige Gegenstände werden nicht offen präsentiert: verschließbare Fächer mit Code, Karte oder Ausgabe über die Theke.Zum Bereich →
RFID am GegenstandJedes Ding braucht ein Etikett, das an ihm hält und gelesen wird — das ist bei einer Bohrmaschine etwas anderes als bei einem Buchdeckel. Möbel und Antennenlage müssen dazu passen.Zum Bereich →
Sichtbare PräsentationDas Angebot lebt davon, dass man sieht, was es gibt — Vitrinen und Präsenter statt geschlossener Schrankwand.Zum Bereich →
Rückgabe & PrüfplatzAnders als ein Buch muss ein Gerät bei der Rückgabe geprüft werden. Dafür braucht das Personal einen eigenen Platz, nicht die Verbuchungstheke.Zum Bereich →
Aus der Praxis
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